19.08.2019

 

Lange haben wir gebraucht um sich mit den frühen Ableben unseres Sonnenscheines zu arrangieren und auch nach 4 Wochen steht noch immer ein großes ? im Raum.

 

Eigentlich war alles in bester Ordnung,

am Donnerstag den 17.07. 19 hatte Boss noch Damenbesuch, jedoch Boss war ein so netter und das junge Fräulein hatte jeglichen anderen Unfug im Kopf nur nicht gedeckt zu werden.

Boss und Cora verstanden sich wunderbar, allerdings für eine Verpaarung war Cora mit Boss nicht bereit,

eine schwierige Hündin und so dürfte Liam die junge Dame decken.

Boss schniefte zwar etwas, ließ aber seinem Vater den Vortritt.

 

18.07.19

An diesem Tag war bei uns nicht viel los, die Temperaturen waren bei 32 Grad und ich war mit Torten und Kuchen beschäftigt , da wir am 20 Juli ein Nachwuchstreffen organisiert hatten.

Der Abendspaziergang endete im kühlen Wasser für unsere Hunde und die Freude, dass  die Temperaturen nachließen merkte man schnell wie ausgelassen die Hunde spielten.

 

Der Sterbetag von Boss:

Bei uns fängt der Tag immer sehr früh an und im Sommer nützen wir den Morgen immer aus,

Boss war mit Lenie im Garten, hüpften und spielten noch zusammen.

Ab Mittag war dann Stille angesagt, alle Hunde schliefen.

Wir überlegten noch ob wir Boss auf das Treffen mitnehmen sollten oder doch nur Liam da er der Vater aller Welpen ist die an diesem Wochenende zum Treffen kamen.

 

So wurde Liam kurzerhand ins Auto gepackt, Lea und Jan hatten Hundedienst, bei uns ist immer jemand Zuhause und wenn dann sind unsere 4 Beiner nur kurzweilig alleine.

 

Andreas und ich fuhren um 13.30 los, hatten einen wunderschönen Nachmittag mit 13 Hunden und Ihren Besitzern, Kaffee und Kuchen es wurde unglaublich viel gelacht.

Ca. 16.30 Uhr rief Jan an, ob er und Lea abends zum Essen in die Wirtschaft kommen könnten,

ist ja kein Problem, zwei Stunden werden unsere Hunde auch mal alleine bleiben können.

Ein Ritual bei uns, unser Hunde dürfen noch etwas Nasenarbeit leisten, bevor sie alleine sind.

So streute Jan und Lea noch etwas Futter zum suchen auf.

 

17.30 Uhr Jan und Lea waren nur zum Essen gekommen, führen um 18.30Uhr,

15 Minuten später der Anruf von Jan auf Andreas Handy.

Boss liege im Garten und sei TOD, neben Ihm, seine Mama Puppe und seine Schwester Blueberry,

die nur still neben Boss verweilten.

 

Grausam, es ist ein Schlag ins Gesicht ohne Vorwarnung ohne eine Vermutung!!!!

 

Andreas war wie versteinert, der gerufene Tierarzt konnte nur den Tod feststellen,

eine Obduktion wurde am Sonntag noch gemacht.

 

Boss verstarb an einem Loch in der Magenwand, es gab keine Anzeichen.

Auch nach 4 Wochen zermahle ich mir den Kopf, habe ich etwas übersehen, war irgendwo Blut 

im Stuhlgang, hat er erbrochen?

Es gab keinerlei Anzeichen, auch die Aussage " wir hätten nichts tun können, auch wenn wir daneben gestanden hätten" hat weder Andreas noch mich getröstet.

 

Jeder hat auch in einem Rudel  seine persönlichen Lieblinge und Boss war einfach Andreas 

Herzchen, immer neben und bei ihm, auch Viola hatte eine sehr enge Beziehung zu Boss, für Andreas und Viola ist es noch viel viel schwerer zu verstehen wie für den Rest der Familie.

 

Man sucht nachdem Sinn, warum muss ein 3 jähriger Hund so bald sterben?

Sehr bewusst war dann dieses Wochenende in Innsbruck, Boss sollte in der offenen Klasse starten, so hatten wir nur seine kleine Schwester Letty dabei.

 

Ich glaube das schlimmste ist man denkt " man habe noch soviel Zeit" und dann kommt ein Schicksalsschlag und nichts ist wie vorher.

Blueberry vermisst Boss unglaublich, nur mit Mühe geht sie seitdem in den Garten und auch Andreas 

ist oft in Gedanken verloren.

 

Lieber Boss,

der dritte Hund aus unserem Rudel der ohne viel Aufhebens die Reise angetreten hat, zurückbleibt immer die Frage nachdem WARUM!!!

Jedoch DU bist immer gegenwärtig, in Deinen Eltern und Deiner Schwester.

 

Wenn ich Dich beschreiben müsste:" Ein wunderschöner Berner, mit einem so tollen Gemüt , verbunden mit der Familie, einfach einer der NETTESTEN Berner die ich je kennenlernen durfte.

 

Fühl Dich, wo immer Du sein magst, gedrückt, umarmt und nie vergessen

Deine Familie

 

 

25.Januar 2019

 

Liebe Momo

 

Heute vor drei Jahren bist Du einfach 

über die Brücke in eine andere Welt gegangen.

 

Wie damals, viel Schnee und richtig kalt draußen.

 

Meine kleine Dicke, ich vermisse DICH

13.Oktober 2018

 

Lieber kleiner Zwerg,

 

Wo fängt man an wo hört man auf , 

und  die Frage WARUM???

 

Die richtigen Worte zu finden, 

eher schwierig in dieser Situation.

 

Vorgestern waren wir noch alle so begeistert und heute bist Du einfach nicht mehr da.

 

Ich möchte Euch nicht in Ungewissheit lassen;

Der kleine Mann verstarb durch eine gewisse Unachtsamkeit von mir.

Um 4 Uhr morgens weckte mich das Fippen der Welpen auf , sah kurz in die Wurfkiste 

Blueberry lag sichtlich entspannt im Halbbogen in der Kiste, Einer quitscht immer mal, rückte sie etwas zur Seite und war auf dem Weg nach draußen mit Lennie und Elly .

 

Blieb im Garten stehen, die Goldi Hündin kam etwas aufgeregt zu mir , aber so im Halbschlaf 

habe ich die Aufregung eher missverstanden und ich hörte schon die Welpen quitschen.

 

Dann stille, dachte na ja ist Blueberry wieder auf und davon unsere Gelbe ist grundsätzlich eher unzufrieden und macht dieses auch lautstark bekannt.

 

Sah im Vorbeigehen noch zu den Welpen, Blueberry lag außerhalb der Wurfkiste ,

alle ruhig, ich war der Meinung es ist alles gut und sie schlafen weiter.

Mein Gedanke war, wenn sie mich jetzt sehen, dann steppt hier um 4 Uhr morgens der Bär,

weil unsere Welpen mich mit Futter verbinden und man verbringt einfach soviel Zeit mit Ihnen ,

aber nicht um 4 Uhr morgens.

 

Um 6Uhr werden die Kleinen munter und wie ich mit dem Futter komme , lag unser Rüde auf dem Rücken

wollte noch ein Bild machen weil eine Bekannte noch vor kurzen gesagt hat, ich kenne schon alle kleinen Bäuchlein von Euren Hunden.

 

Wollte Ihn nur am Bauch kitzeln , ich kann es nicht beschreiben,, wenn man mit einem Lächeln im Gesicht einen Hund streicheln möchte und noch redet , dieses ankommen im Kopf , dieses Gefühl, er ist kalt, die Starre ist eingetreten , grausam!!

 

Das ganze Haus schallte

Andreas und Jan waren die ersten neben mir

Jan war anfangs so gefasst, weinte jedoch so herzzerreißend wie ich Ihn schon seit seiner 

Kindheit nicht mehr sah.

Man muss wissen, Jan hat eigentlich keinen großen Bezug zu unseren Bernern, als Kind hatte

er Angst vor meinen Rüden und erst mit Liam und Elly legte sich dies.

 

Unser Zwerg war genau sein Hund, er hatte mich letzte Woche mehrmals gebeten ihn zu behalten

und bei einem Auszug in den nächsten Jahren mitzunehmen.

Auch  die Ausstellungen würde er mit seinem Hund machen.

 

Wir haben den Kleinen bei uns beigesetzt, alle waren auch super lieb und ich sollte mir keine Vorwürfe machen , aber es war meine Unachtsamkeit, Blueberry rutsche anscheinend immer weiter zurück 

und zwicke ihn ein..

Es tut mir so unendlich leid, der kleine Mann wäre sicher ein toller Begleiter geworden,

wir alle denken ganz fest an dich unser aller dunkler Zwerg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Momo,

Jetzt sind es schon zwei Jahre ohne Dich,

ich denke unendlich viel an Dich und die wunderschöne Zeit mit Dir zurück.

Du bist nicht vergessen.

Fühl Dich in der Ferne ganz fest gedrückt und umarmt.

 

Alles hat seine Zeit -
es gibt eine Zeit der Stille,
Zeit des Schmerzes,
Zeit der Trauer
und eine Zeit der dankbaren Erinnerung

04.03.2016

 

Am 25.Januar verstarb meine kleine dicke Momo,

ganz unerwartet und für uns alle unfassbar.

 

Seit Wochen überlege ich was, wie ich die richtigen Worte für so einen tollen Hund finden sollte.

 

Aber von vorne:

Momo zog bei uns im August 2011 ein, kurz zuvor hatte  Andreas Bonny zu uns geholt,

natürlich wollte ich meinen eignen Berner.

Nach 15 Jahren Berner Rüden, einmal ein weiblicher Berner, eine neue Erfahrung :-)

Momo schon immer etwas rundlich mit dunklen Augen war sie ein richtiger Bär,

Bonny und Momo waren so unterschiedlich wie Tag und Nacht.

 

Bonny immer in Bewegung immer an der Front und Momo am liebsten bei mir, beim Staubsaugen schob ich Sie zur Seite , das Wischen bedarf einer kleinen Körperdrehung.

 

Die erste Ausstellung in München, ohne Leine, ohne sich einmal von mir abzuwenden

lief sie einem quer durch das Ausstellungsgelände.

 

In all den folgenden Ausflügen war eine Leine nie ein Thema, nie wich Momo von mir,

der Spaziergang eine Bereicherung mit ihr.

 

Allerdings durfte auch nie ein anderer fremder Hund in meine Nähe, ob Rüde oder Welpe wie eine

Klapperschlange sprang sie von der Liegeposition auf.

 

Vor zwei Jahren die ersten Welpen von Bonny,

Bonny ist nicht die Übermama und so übernahm Momo schnell diese Rolle, putzte die Welpen, rief sie immer wieder zur Ordnung.

Ihre Sicherheit im Alltag übertrug sie immer mehr und mehr auf die Welpen.

Momo eine klasse Ersatzmama für die Welpen.

 

Die größte Faszination lag aber in Ihrem Gespür für Menschen,  wenn Momo skeptisch gegenüber mancher Menschen war, hatte dies immer einen Grund.

 

Das beste Beispiel war wohl die Welpenabgabe von Abigail.

Momo konnte diese Leute nicht leiden, erst nach 2 Jahren bewahrheitete sich diese Abneigung

von Momo.

Abigail-Xenia hat kein schönes Los gezogen, mit Ihren ehemaligen Besitzern.

"Man sieht bei Menschen nur bis zur Stirn"

 

Momo hat sich nie im Rudel behaupten müssen, allerdings wagte es auch keiner der anderen Hunde sie  zu ärgern, ihr Blick war aussagekräftig genug.

 

Der Abschied , was kein Abschied  war.

 

Momo hatte ein Stück Handtuch gefressen, warum auch immer???

Sie war kein Junghund und dieses war ungewöhnlich für Sie!

 

Eigentlich kann ich gar nicht sagen ob es Momo war oder unsere Goldi Hündin die alles zum Fressen gern hat, jedenfalls war ich der Meinung , Momo war es.

 

Sie wollte nämlich abends nur sehr wenig Futter, Ruhe hatte ich keine und rief vorsorglich mal bei unserer Tierärztin an.

Äußerlich war sie so wie immer, war noch mit spazieren , lag noch bei mir im Eßzimmer.

 

Um 1.30 Uhr wollte sie raus, na ja gut, dann mal raus

Momo legte sich dann in den Gang, wollte nicht mehr ins Haus.

In dieser Nacht fand ich keinen Schlaf, evtl. mein Unterbewusstsein ,ich weiß es nicht.

 

Bis 5.00 hüpfte ich im Haus herum, erledigte meine Hausarbeit und Momo lag im Gang

vor der Türe.

 

Um 6.00 ist das Haus bei uns mit Leben gefüllt, bis alle Kinder dort sind wo sie sein sollten.

7.15 Uhr  -Ruhe- Kinder aus dem Haus :-)

 

Dann mal in Richtung Momo die sicher schon auf Ihr Frühstück wartet, bewaffnet mit einer trockener Semmel, sie liebte trockene, harte Semmeln und warmes Wasser , zu Ihr in den Gang raus.

Wie immer lag sie dort fest schlafend, dachte ich, genau wie auf dem Bild.

 

Meine Worte waren noch- auf Mädl , ich habe auch heute nicht geschlafen- sie bewegte sich nicht,

ich kraulte sie am Ohr,keine Reaktion, die Augen zu,  nur der Mund etwas geöffnet.

 

Glaub es dauerte Sekunden bis ich begriff, Momo steht nicht auf!

Momo war noch warm , ich glaub ich habe sie geschüttelt , heute weiß ich es nicht mehr,

sowieso weiß ich überhaupt nicht was ich 45 Min gemacht habe.

 

Nur das ich um 8 Uhr die Tierärztin angerufen habe.

 

An was Momo genau gestorben ist kann ich nicht sagen, sie kommt nicht mehr zurück deswegen,

ob ich es nun weiß oder nicht.

Die ersten Tage habe ich mir schreckliche Vorwürfe gemacht, sie alleine gelassen zu haben,

aber vielleicht war das genau was Momo wollte, ich hätte Momo nicht gehen lassen, ich wäre mir selber zu wichtig gewesen um sie einschlafen zu lassen.

 

Eine zweite MOMO wird es für mich nicht geben, aber die Beste Erinnerung die man einen Hund haben kann.